's Blättle KW 6

Lebensqualität zu ermöglichen, unabhängig vom Alter, ist eine wichtige Aufgabe einer Kommune. Die Bedürfnisse junger Menschen stimmen in vielerlei Hinsicht mit den Bedürfnissen älterer Menschen überein jedoch nicht in allen.
Das zeigt sich beispielsweise beim Wohnen. Die Wohnung ist für alte Menschen mehr noch als für junge Menschen der räumliche Lebensmittelpunkt:
Je älter Menschen werden, desto kleiner wird ihr Bewegungsradius und desto mehr Zeit verbringen sie im Durchschnitt in der eigenen Wohnung.
Barrierefreier oder barrierearmer Wohnraum in Weinstadt ist Mangelware.
Deshalb werden wir uns für die Schaffung von ausreichendem alternsgerechten Wohnraum einsetzten. Aktuell haben wir die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob am Rande des Mitmach-Parks „Grüne Mitte" auf dem neu entstehenden Baugebiets „Deitwiesländer" alternsgerechter Wohnraum entwickelt werden kann. Da der Bereich des Wohnens ein wichtiger Gesichtspunkt der sozialen Teilhabe und ein entscheidender
Faktor für ein selbst bestimmtes Leben bis ins hohe Alter darstellt, müssen in allen Weinstädter Stadtteilen solche Entwicklungspotenziale in den Fokus genommen werden.
Die CDU-Fraktion fordert und setzt sich für eine generationsübergreifende Demografie Politik für Weinstadt ein. Weinstadt darf die Daseinsvorsorge nicht nur hinsichtlich junger Familien in den Blick nehmen, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger, auch für Senioren. Dafür ist erforderlich, notwendige Handlungsfelder im Rahmen eines Seniorenpolitischen Konzeptes festzuschreiben. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurden bereits in 2018 entsprechende Haushaltsmittel dafür eingeplant, jedoch wurde seitens der Verwaltung nichts Entscheidendes unternommen. Wir können und wollen nicht länger warten und werden uns deshalb dieses Jahr für die Verabschiedung eines modernen und bedarfsentsprechenden Seniorenpolitischen Konzeptes für Weinstadt einsetzen.
Karin Gaiser und Volker Gaupp für die CDU-Fraktion

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